1) Warum ein Ja zu dieser Volksinitiative?

Ein Ja zu dieser Initiative bedeutet ein Ja zur echten Bildung, ein Ja zum Vermitteln von Inhalten, ein Ja zur Schulklasse (und nicht deren Auflösung in eine Vielzahl von Projektgruppen) und ein Ja zu Lehrpersonen, die ihren Schülern diesen Stoff in Ruhe vermitteln und sie nach pädagogischen Erkenntnissen anleiten. Der Lehrplan 21 hat wenig mit solider und breiter Bildung zu tun, die wir in der Schweiz gewohnt sind. Er schleicht sich auf verschlungenen Pfaden in unsere gewachsene Volksschule ein und nagt an ihren Fundamenten.

2) Ja zu soliden Grundkenntnissen

Für erfolgreiche Berufsleute und Studierende sind bekanntlich grundlegende Kenntnisse im Rechnen, Lesen und Schreiben sowie eine gute Arbeitshaltung nötig. Bisherige Schulreformen und insbesondere der Lehrplan 21 gefährden diesen Schlüsselsatz von Kenntnissen und Fertigkeiten nachhaltig. Die Auflösung der Klassengemeinschaft und die dadurch entstehende Vereinzelung der Kinder schwächt die gegenseitige Rücksichtnahme und das Zusammenleben. Auch der vom Lehrplan 21 systematisch betriebene Abbau der Bildung und des Wissens gefährdet die Wirtschaftsproduktivität unseres Landes und erhöht die Jugendarbeitslosigkeit. (mehr ...)

3) Ja zu mehr Demokratie im Schulwesen

Die Volksschule ist das Fundament unserer Gesellschaft. Sie muss demokratisch breit abgestützt sein. Unsere Volksschule hat sich in den letzten hundertfünfzig Jahren immer der Zeit angepasst, ohne ihren Auftrag als Volksschule – als Schule des Volkes – aufzugeben. Auch im 21. Jahrhundert sollen deshalb Parlament und Volk über die Grundausrichtung unserer Volksschule demokratisch entscheiden können. Grundlegende Änderungen unserer Schule, wie sie die Einführung des Lehrplans 21 mit sich bringen, dürfen nicht von wenigen hinter verschlossenen Türen ausgemacht werden. (mehr ...)

4) Ja zu Jahrgangszielen

Mit Jahrgangszielen werden klare Vorgaben geschaffen. Eltern, Lehrpersonen und Lehrmeister können sich daran orientieren. Die Bemühungen der Lehrpersonen sind wieder darauf ausgerichtet, alle Schülerinnen und Schüler in ihren Stärken und Schwächen zu fördern. Alle erleben, dass jeder mitgenommen wird und schulische Aufgaben gemeinsam in der Klasse mit Freude bewältigt werden. Für Lehrpersonen bleibt es ein wesentliches Ziel, auch leistungsschwächere Kinder in allen Fächern auf ein vergleichbares Niveau zu bringen. Nur dann wird die Chancengleichheit gewahrt und nicht einer pädagogischen Modeerscheinung geopfert, nach der jedes Kind «sich selbst steuern» soll. (mehr ...)

5) Ja zu einer sinnvollen Harmonisierung

Klare Jahrgangsziele vereinfachen den Schulwechsel. Mit dem Lehrplan 21 steht aber jedes Kind im Verlauf eines Zyklus von drei oder vier Jahren an einem anderen Ort im Schulstoff. So kann schon ein Umzug in die Nachbargemeinde zum Problem werden.

Laut Lehrplan 21 sollen die Schülerinnen und Schüler theoretisch erst am Ende eines drei oder vier Jahre dauernden Zyklus stofflich gleich weit sein. Vorher kann jeder einzelne Schüler an einem anderen Ort stehen. Das verunmöglicht nicht nur die Harmonisierung sondern trägt auch zur verstärkten Öffnung der Leistungsschere bei.

6) Lehrplan 21 verschleudert Millionen von Steuerfranken

Jeder Franken, der für echte Bildung ausgegeben wird, ist eine sinnvolle Investition in unsere Zukunft. Entgegen aller Beteuerungen werden mit der endgültigen Einführung des Lehrplans 21 die Kosten explodieren. Ersparen wir uns eine langjährige Grossbaustelle «Lehrplan 21» mit sinnlosen Umwälzungen und Folgekosten in Millionenhöhe!

7) Irreführung der Öffentlichkeit

Die mit Steuergeldern finanzierten Reformeiferer in unseren kantonalen Bildungsgremien und Institutionen tun so, als würde der Lehrplan 21 nur die längst fällige Anpassung ans 21. Jahrhundert und an die Eckpfeiler vollziehen, welche der Bund vorschreibt. Nie sagen sie, was wirklich gespielt wird. Dass nämlich nach dem Willen der Deutschschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz, die keinerlei Legitimation dazu hat, unsere Schweizer Schulen den Normen der OECD und der EU angepasst werden sollen. Aber wenn man schon eine weltweite Anpassung will, wieso dann eine nach unten nivellierte Anpassung?


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